DIE AUSGANGSSITUATION

Die Bundesrepublik Deutschland steht vor der schwersten Rezession seit ihrer Gründung. Die Automobilbranche als deutsche Schlüsselindustrie ist davon unmittelbar betroffen, wobei Autohäuser die Entwicklung am stärksten spüren werden.

 

Wie zukunftssicher ist Ihr Unternehmen?

 

Durch die hohe Belastung der Autohäuser mit fixen und sprungfixen Kostenarten (Sachkosten vs. Personalkosten) sind Vertrieb und Service mengen- und umsatzgetrieben. Dieser Effekt wird durch die Margensysteme der Hersteller deutlich verstärkt, die ihre überhöhten Absatzziele zu realisieren suchen. 

 

Diese Faktoren führen zu einem höheren Konsolidierungsdruck und Wettbewerb – sowohl innerhalb des autorisierten Automobilhandels als auch in anderen Vermarktungsformen.

 

Rückgang im Vertrieb und Service

 

Nach Jahren der Stagnation auf unbefriedigendem Niveau ist der Absatz von Neufahrzeugen in Deutschland erstmals unter die 3-Millionen-Marke gefallen und wird, trotz Verschrottungsprämie, im Jahr 2009 weiter sinken. Die Besitzumschreibungen sind seit Ende der 90er rückläufig, zuletzt nochmal deutlich verschärft. Die Folgen für den After-Sales-Bereich werden nicht ausbleiben: Experten sehen im Service eine empfindliche Einbuße von bis zu 27 Prozent.

Die weltweite Finanzkrise wird durch den Konjunkturabschwung die strukturellen Probleme der Branche verstärken und hat fatale Folgen für den Handel, darunter:

 

• VERSCHÄRFTE BONITÄTSKRITERIEN

• STEIGENDE KREDITZINSEN

 

Dadurch kommt es zu einem Verfall der Profitabilität und zu Liquiditätsengpässen. Gleichzeitig üben sich die um ihre Kapitalerträge gebrachten und durch die Rezession stark verunsicherten Kunden in Kaufzurückhaltung. Langfristig allerdings wird die Nachfrage nach umweltfreundlichen Automobilen mit alternativen Antriebstechnologien in den nächsten Jahren ansteigen. Wie gut sind Sie für diese Entwicklungen gewappnet?

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